Markenbekanntheit
Markenbekanntheit ist das Maß, in dem Verbraucher eine Marke erkennen und sie von Wettbewerbern unterscheiden. Sie steht ganz oben im Inbound-Marketing-Funnel, also auf der Stufe, auf der potenzielle Kunden Ihre Marke erstmals wahrnehmen.
Markenbekanntheit ist das Maß, in dem Verbraucher eine Marke erkennen und sie von Wettbewerbern unterscheiden. Sie steht ganz oben im Inbound-Marketing-Funnel, also auf der Stufe, auf der potenzielle Kunden Ihre Marke erstmals wahrnehmen.
Warum es wichtig ist
Kaufentscheidungen beginnen mit den Marken, die einem in den Sinn kommen. Untersuchungen von Nielsen zeigen, dass 59 Prozent der Verbraucher bevorzugt bei Marken kaufen, die sie bereits kennen, und höhere Markenbekanntheit führt zu besseren Conversion-Raten und CAC-Effizienz. Auch Google nutzt die Häufigkeit der Markensuche ("Markenname plus Produkt") als Qualitätssignal, was bedeutet, dass Markenbekanntheit die SEO-Leistung unmittelbar prägt.
Zwei Ebenen der Bekanntheit
Markenwiedererkennung (Brand Recognition): Passiv, Verbraucher erkennen die Marke, wenn ihnen Hinweise gegeben werden (Logo, Farben, Verpackung).
Markenerinnerung (Brand Recall): Aktiv, die Marke kommt ungestützt in den Sinn, wenn man an eine Kategorie denkt. Das ultimative Ziel ist eine Kategorie-Marke-Verbindung wie "Blog-Plattform" zu "inblog".
Wichtige Kennzahlen
- Suchvolumen der Markensuche: Monatliche Anfragen nach dem Markennamen (Google Search Console, Ahrefs)
- Direkter Traffic: Sitzungen über URL-Eingabe oder Lesezeichen
- Social Mentions: Volumen und Stimmung von Markenerwähnungen in Social Media
- Share of Voice: Der Anteil Ihrer Marke an der Konversation in der Branche
- Umfragebasierte Erinnerung: Ungestützte Umfragen vom Typ "Nennen Sie Marken in dieser Kategorie"
Strategien zum Aufbau
Konsistente Content-Veröffentlichung: Das Veröffentlichen hochwertiger Inhalte zum selben Themenbereich baut thematische Autorität und kumulative Markenwiedererkennung auf.
Stimmen von Gründern und Experten: Erkenntnisse aus der persönlichen Marke eines Gründers auf LinkedIn oder Twitter können das 10- bis 20-fache der Reichweite von Unternehmenskonten erzielen.
Digital PR: Eigene Studien und Datenveröffentlichungen erzielen Pressepräsenz, die die Bekanntheit schnell steigert.
Partnerschaften und Co-Marketing: Gemeinsame Kampagnen mit ergänzenden Marken machen Sie deren Zielgruppe bekannt.
Sources: